Foto: Heinrich Kowalski
Der Verein kurz & knapp

Wir sind eine Rehkitzrettung im nordhessischen Waldeck-Frankenberg

Mit rund 30.000 Hektar Grünfläche und über 80.000 Hektar Wald ist Waldeck-Frankenberg der größte und grünste Landkreis Hessens. Seit 2017 unterstützen wir derzeit rund 250 Landwirte und Jäger bei der alljährlichen Grün-Mahd.

Respekt vor der Natur

Wir haben uns einen respektvollen Umgang mit der Natur auf die Fahne geschrieben. Deshalb ist es uns ein besonders Anliegen, in diesem Bereich zu informieren und aufklärend tätig zu werden. Mehr zu diesem Thema findet ihr hier.

Arbeit mit Vergrämungsgeräten

Aufgrund unserer örtlichen Gegebenheiten, dem enormen Zuspruch und dem sehr erfolgreichen Einsatz der Vergrämungsgeräte während unserer ersten Mahd in 2018, haben wir uns langfristig gegen die Arbeit mit einer Drohne entschieden.  Was als Übergangslösung begann, ist heute unser Markenzeichen. Im Jahr 2021 gehen wir mit über 500 Geräten des Typen KR01 der Firma Naturland Obertech an den Start.

Wir legen großen Wert auf eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit den Landwirten und Jägern. “Unterstützung statt Vorwürfe” ist dabei unsere Philosophie. Mehr über unsere Arbeitsweise erfährst du hier.

Abholstationen

Mit 12 Abholstationen sind wir geographisch im ganzen Landkreis vertreten und ermöglichen eine zeit- und kosteneffiziente Zusammenarbeit mit den Landwirten. Eine Übersicht der Stationen findest Du hier.

Der Kitzretter e.V. in Zahlen

40

Jahre seit
Gründung

120

Abholstationen

5000
+

Vergrämungsgeräte

30

Handwärmebildkameras

Unsere geschichte

Von damals bis heute

2021

Ausblick 2021 – Wir wachsen weiter 

Wir stehen in den Startlöchern und freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr mit über 500 Geräten loslegen können. Zusätzlich ist es uns gelungen, in 2021 auch den Südkreis zu erschließen, so dass wir insgesamt 12 Abholstationen für Geräte haben werden. Dies garantiert den Landwirten und Jägern nicht nur kürzere Wege sondern auch kompetente  Ansprechpartner vor Ort.  

2020

Die Corona-Mahd

Die Corona-Mahd 2020 hieß für uns Umdenken: Zum ersten Mal gab es 10 feste Leihstationen im Landkreis. Außerdem wurden die Geräte vielerorts nur noch von den Landwirten ausgeliehen und nicht mehr durch uns in den Flächen gesteckt. Wir gingen mit rund 250 Geräten in die Saison und kamen wieder an die Auslastungsgrenze. Mit 4200 Hektar konnten wir unsere Flächenleistung zwar nur um wenige 100 Hektar erweitern, allerdings sind in 2020 viele Landwirte aus der Statistik gefallen, weil sie inzwischen selbst Geräte besitzen und diese mit unseren ergänzen oder gar nicht mehr auf unsere zurückgreifen müssen.  

2019

Ein erfolgreiches Jahr

Neues Jahr, neues Glück. In die Mahd 2019 starten wir mit rund 100 Vergrämungsgeräten, mussten aber schnell feststellen, dass auch diese bei der hohen Nachfrage nicht ausreichten. Wir stockten also in der Mahd noch einmal auf, so dass wir am Ende bei rund 150 Geräten angelangt waren. Zwischenzeitlich begannen auch die ersten Landwirte, sich selber Geräte anzuschaffen. Die Mahd schlossen wir mit erfolgreichen 4000 Hektar vergrämter Fläche ab.  


2018

Die Feuerprobe

Die Feuerprobe war die Mahd 2018,  wo die Kitzretter erstmals mit 20 Vergrämungsgeräten und einer Menge Füßen in die Saison starte. Vollkommen überrascht von der Resonanz und Nachfrage, wurden noch in der Mahd 20 weitere Geräte angeschafft und in eine Drohne investiert. Mit rund vergrämter 1600 Hektar Fläche schlossen wir die Mahd ab. Bereits im ersten Jahr konnten wir rund 150 Landwirte und Jagdpächter unterstützen.  

2017

Wie alles begann

Der Verein startete im Jahr 2017 mit einer Vision: Gemeinsam mit anderen Freiwilligen hatte die heutige Vereinsvorsitzende Constanze Schöttler bereits im zweiten Jahr erfolgreich einen Landwirt durch das Ablaufen seiner Flächen in der Mahd unterstützt. Trotz kurzfristiger Einsätze war es immer gelungen, gleich eine ganze Reihe von Helfern zu akquirieren und mit der Zeit wuchs die Frage, ob man dieses Prinzip nicht auf den Landkreis übertragen könnte.

Einem Aufruf in der Zeitung folgten einige begeisterte Freiwillige und so war der Verein im Sommer 2017 geboren.